Demographischer Wandel in Kiel

Treffpunkte für Jung und Alt

  • Wir werden uns auch bei zukünftigen Baumaßnahmen wie am Rungholtplatz und Suchsdorf-West dafür einsetzen, dass Räume für Treffpunkte als Veranstaltungs- und Kommunikationszentren für alle Bewohnerinnen und Bewohner mit geplant werden.

  • Wir unterstützen Betreiberkonzepte, die mehrere Möglichkeiten der Nutzung für mehr Miteinander und Füreinander in lebendigen Nachbarschaften bieten.

    Auf Initiative der SPD ist Suchsdorf hier in der letzten Wahlperiode einen großen Schritt vorangekommen. Mit der Bebauung des Grundstücks Eckernförder Straße 421a wurde ein Gemeinschaftsraum eingerichtet, der allen Suchsdorferinnen und Suchsdorfern zur Verfügung steht. Die lebhafte Nutzung belegt den Bedarf.

Älterwerden in einem altersgerechten Suchsdorf

  • Alle Menschen sollen so lange wie möglich in ihrem gewohnten sozialen Umfeld und in ihrer eigenen Wohnung leben können. Wir werden uns daher bei Bauprojekten für die Schaffung von bezahlbaren, barrierefreien und barrierearmen Wohnimmobilien einsetzen.
  • Die öffentlichen Bereiche, Plätze und Fußwege in Suchsdorf müssen so gestaltet sein, dass ältere Menschen sich sicher bewegen können und sich wohlfühlen. Das heißt für uns, sichere Gehwege mit ausreichenden Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und zur Erholung.

  • Die Angebote für betreutes Wohnen in Suchsdorf sind gut, aber nicht ausreichend. Wir setzen uns für ein noch breiteres Angebot an bezahlbaren Betreuungsmöglichkeiten im Stadtteil ein.

    Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Nach Schilksee ist Suchsdorf der Stadtteil mit dem größten Anteil an älteren Menschen. Unser besonderes Augenmerk gilt den Seniorinnen und Senioren. Für sie sind barrierefreie Fußwege, ein dichtes ÖPNV-Netz und Seniorentreffs notwendig, um aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten.

    Mit zunehmendem Alter geht die Mobilität zurück und die Menschen sind darauf angewiesen, dass sie den täglichen Bedarf im nahen Umfeld decken können. Im alten Teil Suchsdorfs ist das nicht mehr möglich. Deshalb muss der Rungholtplatz wieder Einkaufsmöglichkeiten erhalten und sollte zusätzlich zum Treffpunkt speziell der älteren Bewohnerinnen und Bewohner Suchsdorfs werden. Einander Wahrnehmen, Hilfe und Unterstützung geben und Nachfragen sind soziale Faktoren, die verloren gehen, wenn man sich nicht mehr trifft. Dies ist für diejenigen Menschen von besonderer Bedeutung, deren Familienangehörige nicht in der Nähe wohnen und bei Krankheit oder kurzfristigem Unterstützungsbedarf nicht zur Verfügung stehen können.

Stärkung der Jugendsozialarbeit – für Jugendliche mehr Platz für Aktivitäten

  • TreffpunktefürJugendlicheimStadtteil(z.B.Skaterbahn,Kletter-und Bewegungspark) müssen geschaffen, gepflegt und zeitgemäß entwickelt werden.

  • Die Suchsdorfer SPD wird ein Forum zur Beteiligung Jugendlicher anregen. Sie wird die Jugendlichen in der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen.

  • Die Jugendkulturwerkstatt und der Suchsdorfer SV sollen als die zentralen Einrichtungen für Jugendliche gestärkt werden. Sie leisten einen unschätzbaren Wert für die Jugendarbeit.

    Wir wollen in Suchsdorf für mehr öffentliches Engagement junger Menschen werben und treten für den Erhalt und die Förderung von Angeboten für Jugendliche ein.


DER DEMOGRAPHISCHE WANDEL IN KIEL
Eine Themenreihe der SPD-Ortsvereine im Kieler Norden


Im Rahmen der Veranstaltung "Wir werden immer älter! Eine Herausforderung für alle?" wurden die Herausforderungen einer alternden Bevölkerung für die Landeshauptstadt Kiel diskutiert und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten herausgearbeitet.

Langfristig ist es für die Landeshauptstadt Kiel - vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft - von großer Bedeutung, junge Menschen und junge Familien an die Landeshauptstadt Kiel zu binden und für diese als Wohnort attraktiv zu sein. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Bevölkerungsstruktur weiterhin über alle Altersstufen ausgewogen bleibt. Zudem wird so sichergestellt, dass auch langfristig in Kiel - im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen Schleswig-Holsteins - ein Bevölkerungsrückgang vermieden wird. Darüber hinaus ist es für die Entwicklung der Landeshauptstadt Kiel von großer Bedeutung, dass junge qualifizierte Arbeitskräfte in der Stadt bleiben und nicht abwandern.

Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung soll daher gemeinsam erörtert werden, wie die Attraktivität Kiels für junge Menschen und junge Familien weiter verbessert und auch langfristig gesichert werden kann. (OV Wik, Sönke Duhm)


"Wir werden immer älter! Eine Herausforderung für alle?"

Den demografischen Wandel - vor allem vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft - und die sich daraus ergebenden Folgen für die Landeshauptstadt Kiel nahm eine gemeinsame Veranstaltung der SPD-Ortsvereine Steenbek-Projensdorf, Suchsdorf und Wik in den Blick. Aufgrund der hohen Aktualität des Themas wurde diese auch durch die Kieler Ratsleute Ingrid Lietzow (Wik) und Thomas Wehner (Suchsdorf) unterstützt. Mehr als 60 Genossinnen und Genossen, Interessierte und Gäste hatten den Weg in die bis auf den letzten Platz voll besetzte ‚Wiker Post‘ gefunden, um sich über Chancen, Risiken und Herausforderungen des demografischen Wandels zu informieren. Zentrale Fragen der Vorträge und Diskussionen waren unter anderem die Versorgung und Integration einer zunehmenden Zahl älterer Menschen, die Entwicklung altersgerechten Wohnraums, die Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die Sicherstellung einer angemessenen Betreuung und Pflege älterer Menschen.

Sönke Duhm vom Ortsverein Wik führte zunächst in das Thema ein und gab in seinem Kurzvortrag unter anderem einen Überblick zu den Veränderungen der Altersstrukturen in Schleswig-Holstein, Kiel und in den entsprechenden Kieler Stadtteilen. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt Gustav-Schatz-Hof als generationenübergreifendes, interkulturelles und stadtteilbezogenes Wohnquartier wurde anschließend durch Semra Basoglu vom Diakonischen Werk Altholstein vorgestellt. Der Kieler Stadtrat für Bauen, Wohnen und Soziales, Gerwin Stöcken, ging in seinem Vortrag vor allem auf die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Landeshauptstadt Kiel ein und berichtete exemplarisch aus den verschiedenen Stadtteilen sowie über den dortigen Umgang mit Demografie bedingten infrastrukturellen Veränderungen. Was es bedeutet, generationenübergreifend in privaten Genossenschaften zu leben und wodurch sich diese noch weitgehend unbekannten Wohnprojekte auszeichnen, bildete den Schwerpunkt im Vortrag von Ferdinand Borchmann-Welle, dem Geschäftsführer der TING Projekte aus Schwentinental.

Im zweiten Teil der Veranstaltung beantworteten die Referenten in einem sogenannten ‚World Café‘, aufgeteilt auf drei große Tische, nicht nur viele weitergehende und noch ungeklärte Fragen, sondern gaben zum Teil auch sehr persönliche Einblicke in die von ihnen vorgestellten Projekte. Mit großer Offenheit begegneten Basoglu, Borchmann-Welle und Stöcken den zahlreichen Ideen und Vorschlägen, die sich im Verlauf der Tisch-Diskussionen ergaben, verschlossen sich aber auch den durchaus kritischen Stimmen aus dem Plenum nicht. Abschließend zeigten sich alle drei davon überzeugt, dass der demografische Wandel noch erheblich stärker wahrgenommen werden muss, um rechtzeitig auf dessen Folgen reagieren, aber auch um die damit verbundenen Potentiale effektiver nutzen zu können. Vieles von dem, was an dem Abend angesprochen und diskutiert worden sei, werde er deshalb auch als Gedankenstütze ins Rathaus mitnehmen, so Gerwin Stöcken.

Fazit: eine gelungene Veranstaltung mit spannenden Vorträgen und engagierten Diskussionen zu einem Thema von besonderer Relevanz, das nicht nur die Kieler Kommunalpolitik in den nächsten Jahren intensiv begleiten wird, sondern auch die Möglichkeit für einen breit angelegten  gesellschaftlichen Austausch bietet.

Zudem werden die beteiligten Ortsvereine die Ergebnisse der Veranstaltung nutzen, um gemeinsam frühzeitig konkrete politische Ideen für Herausforderungen des demografischen Wandels zu nutzen. Aus Sicht der beteiligten Ortsvereine ist der demografische Wandel eine Herausforderung für alle Generationen. Daher ist geplant die Veranstaltungsreihe zum demografischen Wandel in Kiel mit einer Folgeveranstaltung mit dem Schwerpunkt Förderung junger Familien und junger Menschen fortzusetzen.

Claudia Ohlsen, SPD-Ortsverein Kiel-Wik

Regelmäßige Termine

Montag nach der Ratsversammlung
Politischer Stammtisch, 19:00 Uhr, Sportheim

3. Donnerstag im Monat
Bürgersprechstunde, 18:15 Uhr, Gemeinschaftsraum Eckernförder Straße

4. Dienstag im Monat
Vorstandssitzung, 20:00 Uhr, Gemeinschaftsraum

2. Dienstag im Monat
Ortsbeirat, 19:30 Uhr, Sportheim

Abweichungen möglich, gerne nachfragen. Möglichst aktuell unter Termine

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